Theatergruppe der KLJB Messingen
Titel
Drei Weiber un äin Gockel
Autor
Erich Koch / Marlies Dieckhoff
Inhalt
Auf Oma Friedas Hof sind Männer nicht gern gesehen. Lena und Irma, ihre Nichten, halten sich die
Männer mit einem gesunden Stallgeruch vom Leib. Anton, der Knecht, stört da nicht. Er spielt im
Hühnerstall den Hahn und brütet Eier aus. Kuno, der Viehhändler, versucht, seine Tochter Anni
bei seinen Viehaufkäufen an den Mann zu bringen. Als ein Gewitter aufkommt, flüchten sich Tom
und Ingo, Kuno, Anni und die robuste Nachbarin Gunda aus verschiedenen Gründen zu Frieda. Das
Gewitter ist heftig und zwingt die Schicksalsgemeinschaft, gemeinsam die Nacht zu verbringen.
Anni hat sich in „Hühnertoni“ verliebt und versteckt sich als Mann verkleidet bei Anton. Lena
und Irma zwingen Tom und Ingo, sich als Frauen zu verkleiden. Offiziell sind ja Männer tabu auf
dem Hof. Doch Irma und Lena haben sich hoffnungslos verknallt. Aber Friedas Übernachtungszuordnung
macht zunächst alle geheimen Sehnsüchte zunichte. Doch die Paare wissen das wachsame Augenpaar
Friedas, die sich mit Schnaps und Mistgabel, bewaffnet hat, zu umgehen. Dass zum Schluss sich die
Paare finden und Oma Frieda wieder ihren Verstand zurück gewinnt, ist nicht nur dem abziehenden
Gewitter zu verdanken. Denn Gunda hat alle Verführungskünste eingesetzt, um in Kuno einen adäquaten
Ersatz für ihren toten Hahn und ihren abgängigen Knecht zu erhalten. O Elend, o Not.